Drei Mariacher Monteure gehen nach der Schicht mit Werkzeugtaschen über den Werkhof Richtung Abendsonne

Das Team: Geschäftsführung, Projektleitung, Organisation, Montage.

Bei Mariacher sprechen Sie nicht mit einer Abteilung, sondern mit den Leuten, die Ihr Projekt planen, bauen und betreuen. Hier sehen Sie, wer hinter der Mariacher Schweiz AG steht.

Das Team

Kurze Wege zwischen Büro und Baustelle.

Auf dieser Seite stehen die Menschen, mit denen Sie im Projekt tatsächlich zu tun haben: von der ersten Anfrage über die Planung bis zur Übergabe. Dahinter arbeiten über fünfzehn Monteure und Chefmonteure in der ganzen Schweiz.

Die Erfahrung dafür stammt nicht aus Sitzungen. Günther war über zwanzig Jahre als Monteur, Chefmonteur und Projektleiter unterwegs, Mario hat denselben Weg genommen, Johann steht seit fast sechzig Jahren auf Baustellen. Evelyn bringt über zehn Jahre Baustellenerfahrung ins Büro, Magdalena hält den Betrieb seit über fünfzehn Jahren zusammen, und Nico kennt die Modul- und Containerbranche aus allen Rollen vom Vertrieb bis in die Geschäftsleitung.

Geschäftsleitung & Organisation

Günther Mariacher, Gründer und Verwaltungsratspräsident bei der Mariacher Schweiz AG

Gründer und Verwaltungsratspräsident

Günther Mariacher Ing. HTL

Ganz gleich, wie gross die Projekte werden: Irgendwann findet man Günther meistens doch wieder auf einer Baustelle.

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Als Monteur, Chefmonteur und später Projektleiter war er über 20 Jahre auf Baustellen in der ganzen Schweiz unterwegs.

Dort hat er früh gelernt, dass jedes Projekt seinen eigenen Humor hat: Pläne sind eher Vorschläge, Material hat ein erstaunliches Talent, genau dort zu fehlen, wo es gebraucht wird, und auf jeder Baustelle gibt es mindestens eine Person, die sehr sicher ist, dass etwas «so nie funktionieren kann». Meist ohne Alternative, aber mit viel Überzeugung.

Er kennt die Branche nicht aus Sitzungen oder Präsentationen, sondern aus über zwei Jahrzehnten gelebter Praxis. Aus Situationen, in denen nicht diskutiert, sondern gemacht wird, weil der Kran nicht wartet, der Beton erst recht nicht und der Wetterbericht sowieso macht, was er will.

Und genau deshalb weiss er heute meistens schon, wo das Problem steckt, während andere noch überlegen, ob es überhaupt eines gibt. Diese Mischung aus Bodenhaftung und unternehmerischem Instinkt prägt die Mariacher Schweiz AG bis heute.

Nico Kreyss, Geschäftsführer bei der Mariacher Schweiz AG

Geschäftsführer

Nico Kreyss

Wenn Nico mit den Worten «Ich habe da eine Idee» um die Ecke kommt, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Projekt.

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Und für etwas Mehrarbeit.

Meistens kommt das eine nicht ohne das andere. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung lernte Nico bei der Schweizer Luftwaffe schnell, dass «kurz warten» ein fester Bestandteil jedes Zeitplans ist und ein Plan erst dann wirklich gut ist, wenn er mindestens einmal komplett geändert wurde.

Ein kurzer Abstecher in die Kosmetikbranche brachte ihm danach die Erkenntnis, dass man Dinge zwar schön verpacken kann, sie aber trotzdem funktionieren müssen. Danach war klar: Die Modul- und Containerbranche ist ehrlicher. Wenn etwas nicht passt, sieht man es sofort. Ohne Filter. Ohne Diskussion.

Dort war er über zehn Jahre in sämtlichen Rollen unterwegs, die eine Branche zu bieten hat, vom Vertrieb bis in die Geschäftsleitung. Dabei entwickelte er ein ziemlich zuverlässiges System: Wenn jemand sagt «das ist schnell gemacht», wird es meistens länger. Und wenn jemand sagt «das passt schon», wird nachgemessen.

Die Mariacher Schweiz AG war dabei längst mehr als nur ein Geschäftspartner. Aus Zusammenarbeit wurde Vertrauen, und irgendwann die stille Erkenntnis, dass man gemeinsam schneller Lösungen findet als getrennt mit guten Argumenten. 2024 folgte der Wechsel als Projektleiter und stellvertretender Geschäftsführer, seit 2026 führt er das Unternehmen operativ.

Er denkt unternehmerisch, handelt pragmatisch und hat ein Talent dafür, aus komplexen Diskussionen wieder ein funktionierendes Ergebnis zu machen. Denn am Ende gilt auf der Baustelle wie im Büro: Es zählt nicht, was man gemeint hat, sondern was am Schluss steht.

Evelyn Mariacher, Geschäftsleitung und Organisation bei der Mariacher Schweiz AG

Geschäftsleitung und Organisation

Evelyn Mariacher

Wenn bei Mariacher niemand mehr weiss, wer zuständig ist, ist meistens Evelyn zuständig.

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Sie weiss, was wo liegt, wer was braucht – und warum es schon wieder nicht dort ist, wo es eigentlich sein sollte.

Evelyn gehört nicht nur zur Geschäftsleitung, sondern auch zur Familie hinter Mariacher. Seit 2009 prägt sie das Unternehmen aktiv mit – und zwar nicht vom Bürostuhl aus. Angefangen hat sie dort, wo man bei Mariacher am schnellsten lernt, wie der Laden wirklich läuft: draussen auf der Baustelle.

Über zehn Jahre war sie dort mit Sicherheitsschuhen, Werkzeug und der täglichen Erkenntnis unterwegs, dass ein Plan auf Papier vor allem eines ist: ein guter Anfang.

In dieser Zeit hat sie ziemlich alles erlebt, was eine Baustelle zu bieten hat. Fehlendes Material, überraschende Lieferungen, noch überraschendere Terminpläne und natürlich den Klassiker: «Das machen wir schnell noch.» Sie weiss deshalb aus eigener Erfahrung: Wenn auf einer Baustelle jemand «schnell» sagt, sollte man vorsichtshalber den restlichen Tag nicht mehr verplanen. Und bei «fünf Minuten» reicht es meistens noch für einen Kaffee.

Irgendwann wechselte Evelyn von der Baustelle ins Büro. Zumindest offiziell. Denn wer glaubt, dass man dort weniger organisieren muss, hat vermutlich noch nie versucht, Monteure, Lieferanten, Kunden, Termine und Material gleichzeitig in dieselbe Richtung zu bewegen. Der wesentliche Unterschied: Im Büro trägt man dabei keine Sicherheitsschuhe.

Und weil das offenbar noch nicht genug war, kümmert sie sich «so nebenbei» auch um das komplette Depot. Über 5’000 Quadratmeter mit Werkzeug, Maschinen, Material, Wareneingang, Warenausgabe und allem, was irgendwann einmal jemand irgendwo hingestellt hat mit den Worten: «Das brauchen wir sicher wieder.»

Wo genau dieses «irgendwo» ist, weiss meistens Evelyn.

Damit gehört sie zu den wenigen Menschen bei Mariacher, die nicht nur wissen, was wir alles haben, sondern mit erstaunlich hoher Trefferquote auch wo es liegt. Und wenn ein Werkzeug laut Liste da sein müsste, laut Depot aber nicht da ist und laut Monteur «ganz sicher zurückgebracht wurde», beginnt eine jener Ermittlungen, bei denen am Schluss meistens das Werkzeug gefunden wird – und erstaunlich oft auch das Gedächtnis des letzten Benutzers zurückkehrt.

Heute ist Evelyn diejenige, bei der Dinge landen, von denen vorher niemand so genau wusste, bei wem sie eigentlich landen sollten. Und erstaunlicherweise kommen sie meistens auch wieder gelöst zurück. Manchmal sogar Dinge, von denen Evelyn fünf Minuten vorher selbst noch nichts wusste.

Dabei hat sie einen entscheidenden Vorteil: Sie kennt beide Seiten. Sie weiss, was im Büro geplant wurde – und sie weiss aus über zehn Jahren eigener Baustellenerfahrung, was davon draussen tatsächlich funktioniert. Das verkürzt manche Diskussion erheblich. Besonders jene, die mit «theoretisch müsste das gehen» anfangen.

Wenn Material fehlt, weiss Evelyn meistens, wo man suchen muss. Wenn zwei Leute unterschiedliche Versionen derselben Geschichte erzählen, findet sie heraus, welche dritte Version wahrscheinlich stimmt. Und wenn jemand behauptet, er habe «ganz sicher eine Mail geschickt», beginnt für sie keine Diskussion, sondern die Suche. Erfahrungsgemäss zuerst beim Absender.

Nach so vielen Jahren bei Mariacher kennt Evelyn nicht nur die Abläufe, sondern auch ihre natürlichen Feinde: Zeitdruck, kurzfristige Änderungen, verschwundenes Werkzeug und Sätze, die mit «eigentlich müsste…» beginnen. Dicht gefolgt von «ich dachte, das macht jemand anderes» und dem besonders beliebten «Evelyn weiss sicher, wo das ist».

Meistens weiss sie es tatsächlich.

Und wenn am Ende alle wissen, was sie zu tun haben, das Material dort ist, wo es hingehört, das verschwundene Werkzeug wieder aufgetaucht ist und keiner mehr so genau sagen kann, wie das eigentlich alles funktioniert hat, dann war Evelyn vermutlich schon längst dran.

Sie nennt es Organisation.

Wir nennen es inzwischen einfach: Frag Evelyn.

Magdalena Mariacher, Administration und Organisation bei der Mariacher Schweiz AG

Administration und Organisation

Magdalena Mariacher

Wenn Magdalena ein komisches Bauchgefühl hat, hören wir zu.

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Das ist günstiger als die spätere Reparatur.

Magdalena ist seit über 15 Jahren im Unternehmen und damit nicht nur ein fester Bestandteil, sondern eher so etwas wie die gute Fee des Hauses. Oder, wie viele sagen würden: die Mami der Truppe. Nur mit mehr Excel und weniger Schlafliedern.

Sie hat immer ein offenes Ohr, egal ob es um Baustellen, Bürochaos oder das grosse Lebensdrama zwischendurch geht. Und erstaunlicherweise weiss sie oft schon beim ersten Satz, ob es eher Richtung Kopfschmerzen, Liebeskummer oder einfach «zu wenig Kaffee» geht.

Offiziell kümmert sie sich um Administration und Organisation. Inoffiziell auch um alles dazwischen: Pflanzen, Stimmung, fehlende Informationen und gelegentlich die Rettung des Tages. Die Pflanzen leben übrigens länger als viele Meeting-Vorhaben, was alles über ihre Pflegequalität sagt.

Ihr Handy-Klingelton ist dabei längst legendär. Nicht, weil er besonders leise wäre. Sondern weil spätestens dann alle im Büro wissen: Jetzt passiert entweder etwas Wichtiges, oder jemand hat wieder angerufen, weil er etwas nicht findet.

Und wenn es wirklich ernst wird, hat Magdalena noch einen weiteren Vorteil: den direkten Draht zum Treuhänder. Was in anderen Firmen ein Prozess ist, ist bei ihr eher ein kurzer Anruf und ein «ich klär das schnell».

Kurz gesagt: Magdalena hält den Laden zusammen. Mit Ruhe, Humor, einem offenen Ohr und der seltenen Fähigkeit, gleichzeitig Mami, gute Fee und Betriebssystem des Unternehmens zu sein.

Architektur & Planung

Dominik Gschwind, Architektur und Gesamtplanung bei der Mariacher Schweiz AG

Architektur und Gesamtplanung

Dominik Gschwind Dipl. Architekt ETH SIA

Dominik vergisst nichts.

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Wirklich nichts.

Ein Telefonat von vor drei Monaten, eine Planänderung aus Sitzung Nummer sieben oder ein Detail, das sonst niemandem aufgefallen wäre? Dominik weiss es noch, hat es dokumentiert – und meistens auch schon eine Lösung dazu.

Als Dipl. Architekt ETH SIA begleitet er unsere Projekte von der ersten Idee auf der grünen Wiese über Entwurf, Architektur und Baueingabe bis zur Ausführung und Projektleitung. ETH-Studium, internationale Architektur, anspruchsvolle Grossprojekte und sogar praktische Erfahrung im Bootsbau haben ihn geprägt: Was gut aussehen soll, muss auch funktionieren – und was funktionieren soll, muss bis ins Detail durchdacht sein.

Eine funktionale Modulanlage bekommt bei ihm dieselbe planerische Präzision und Sorgfalt wie eine repräsentative Villa mit höchsten architektonischen Ansprüchen. Projekte erster und zweiter Klasse kennt er nicht.

Mindestens genauso beeindruckend wie sein Fachwissen ist seine Ruhe. Wenn es hektisch wird und drei Leute gleichzeitig etwas wollen, wird Dominik nicht lauter – eher noch ruhiger. Er hört zu, denkt nach und findet eine Lösung. Und wenn es sein muss, legt der Architekt den Plan zur Seite und packt auf der Baustelle selbst mit an. Vielleicht kommt dann doch wieder ein bisschen der Bootsbauer durch.

Auch sprachlich ist er schwer aus der Ruhe zu bringen: Deutsch, Englisch, Französisch oder Schwedisch – Dominik findet die richtigen Worte. Und zwar für jeden. Ob Hilfsmonteur, Handwerker oder hoch angesehener Bauherr: Titel und Status spielen für ihn keine Rolle. Jeder bekommt denselben Respekt und dieselbe Aufmerksamkeit.

Für uns ist Dominik weit mehr als ein Architekt. Er ist ein fester Bestandteil unseres Teams, ein aussergewöhnlicher Fachmann, Perfektionist und vor allem ein herzensguter Mensch, auf den wir uns zu hundert Prozent verlassen können. Wir schätzen ihn ausserordentlich und sind stolz und dankbar, ihn bei Mariacher an unserer Seite zu haben.

Und falls wir einmal vergessen sollten, warum: Dominik hat es bestimmt irgendwo dokumentiert.

Urs Andermatt, Brandschutz, Baurecht und Behörden bei der Mariacher Schweiz AG

Brandschutz, Baurecht und Behörden

Urs Andermatt Dipl. Architekt HTL

Wo andere im Gesetzesdschungel den Überblick verlieren, weiss Urs meistens, welcher Weg weiterführt.

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Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bau- und Planungsrecht kennt Urs nicht nur die planerische Seite eines Projekts, sondern vor allem auch das komplexe Zusammenspiel von Gesetzen, Vorschriften, Reglementen, Brandschutz, Baubewilligungsverfahren und Behörden.

Als Dipl. Architekt HTL und langjähriger Leiter von Bauabteilungen kennt er beide Seiten: diejenige der Planer und Bauherren genauso wie diejenige der Behörden. Er weiss, worauf es bei Bewilligungen und Abklärungen ankommt, wo mögliche Stolpersteine liegen – und wie man auch durch einen ziemlich dichten Gesetzes- und Vorschriftendschungel einen praktikablen Weg findet.

Urs begleitet und unterstützt uns bereits seit einigen Jahren. Wir schätzen besonders seine ruhige und bedachte Art. Er hört zu, arbeitet sich mit grossem Interesse in Fragestellungen ein und ist immer motiviert, sein Wissen einzubringen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

Ein ruhiger Kopf, ein grosser Erfahrungsschatz und genau der Richtige, wenn aus Paragraphen, Vorschriften und Behördenwegen am Ende eine Lösung werden soll.

Projektleitung & Montage

Mario Nehring, Projektleiter bei der Mariacher Schweiz AG

Projektleiter

Mario Nehring

Ein Projekt ist erst fertig, wenn Mario mindestens zweimal kontrolliert hat, ob es wirklich fertig ist.

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Wenn Mario morgens auf der Baustelle auftaucht, bekommen Probleme vorsorglich schlechte Laune. Sie wissen: Heute wird es ernst, und meist auch schnell erledigt.

Vom Monteur über den Chefmonteur bis zum Projektleiter hat er sich Schritt für Schritt hochgearbeitet. Nicht mit grossen Worten, sondern mit Ergebnissen, die einfach stehen.

In der ganzen Schweiz unterwegs, ist er dort im Einsatz, wo andere noch erklären, warum etwas schwierig ist. Mario hat dann meistens schon angefangen, es einfacher zu machen.

Sein Klassiker: «Ich schau da schnell kurz hin.» Was in Wahrheit fast immer bedeutet: Es wird nicht nur geschaut, sondern gleich gelöst. Während andere noch diskutieren, ist er oft schon unterwegs zur Lösung. Und wenn es heisst «geht nicht», ist das für ihn eher der Start als das Ende.

Oder wie man auf der Baustelle sagt: Wenn Mario sagt «läuft», dann läuft es. Und wenn nicht, läuft Mario trotzdem schon.

Johann Mariacher, Montage und Baustellenkoordination bei der Mariacher Schweiz AG

Montage und Baustellenkoordination

Johann Mariacher

Wenn Johann sagt «passt schon», dann passt es meistens auch.

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Manche sammeln Berufserfahrung, Johann hat sie einfach gelebt. Seit fast 60 Jahren steht er auf Baustellen in der ganzen Schweiz. Und ganz ehrlich: Er hat in der Zeit offensichtlich nie ernsthaft darüber nachgedacht, damit aufzuhören.

Offiziell ist er der dienstälteste Mitarbeiter. Inoffiziell schafft er es bis heute, dass junge Kollegen kurz still werden, wenn er auftaucht. Nicht aus Angst, eher aus Respekt, gemischt mit dem leisen Gefühl, dass dieser Mann wahrscheinlich schon wusste, wie es läuft, bevor man selbst überhaupt wusste, wo oben und unten ist.

Er hat alles gesehen: Pläne mit kreativer Interpretation, Material mit erstaunlicher Reiselust und Wetter, das sich grundsätzlich nie an Absprachen hält. Für Johann kein Drama, eher Alltag mit Wiedererkennungswert.

Sein Dialekt ist dabei längst sein Markenzeichen. Manchmal braucht es einen Moment, bis man alles versteht, aber am Ende versteht man immer genau das Richtige. Und genau das passt zu ihm: direkt, ehrlich, ohne Umwege.

Und obwohl er bei den jungen Kollegen gelegentlich für Nervosität sorgt, hat ihn jeder insgeheim gern. Weil er nicht nur weiss, wie es geht, sondern es auch so erklärt, dass es am Ende wirklich funktioniert. Meistens mit einem kurzen Satz, einem trockenen Spruch und genau dem richtigen Schmäh.

Kurz gesagt: Johann ist Baustelle pur. Mit Erfahrung, Charakter und einer Art, Dinge auf den Punkt zu bringen, die man nicht lernen kann, nur über Jahrzehnte bekommen.

Jozef «Juki» Lilek, Leiter Montage und Ausführung bei der Mariacher Schweiz AG

Leiter Montage und Ausführung

Jozef «Juki» Lilek

Wenn Juki sagt: «Ich mache das schnell», meint er im Gegensatz zu den meisten anderen tatsächlich schnell.

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Jozef – bei uns eigentlich nur Juki – gehört seit vielen Jahren zur Stammmannschaft von Mariacher. Chefmonteur, Montageleiter, Vollblut-Handwerker und einer jener Menschen, bei denen man manchmal das Gefühl bekommt, dass Feierabend eher eine unverbindliche Empfehlung ist.

Juki ist ein echtes Arbeitstier. Wenn gearbeitet wird, wird gearbeitet. Und wenn viel gearbeitet wird, wird eben noch ein bisschen mehr gearbeitet. Halbherzig gibt es bei Juki nicht. Was er macht, macht er mit voller Überzeugung und vollem Einsatz.

Dabei ist er nicht nur schnell, sondern auch verdammt gut. Container- und Modulbau, Montage, Ausbau oder technische Details – Juki kennt sein Handwerk und arbeitet präzise. Wo Andrej noch einmal nachmisst, hat Juki vermutlich ebenfalls nachgemessen. Nur schneller.

Das ist vielleicht kein Zufall. Juki und Andrej sind seit Kindertagen beste Freunde und stehen heute beide als Chefmonteure und Montageleiter bei Mariacher auf der Baustelle. Ob sie schon als Kinder gemeinsam Dinge aufgebaut haben, wissen wir nicht. Wir vermuten aber: Andrej hat kontrolliert und Juki war bereits beim nächsten Projekt.

Auch ausserhalb der Baustelle war «langsam und vorsichtig» offenbar nie ganz Jukis Lebensmotto. Motocross gehörte lange zu seinen grossen Leidenschaften – mit entsprechenden Gebrauchsspuren. Gerüchten zufolge hat Juki inzwischen mehr Stahlplatten im Körper als der Terminator. Der wesentliche Unterschied: Der Terminator wurde so gebaut. Juki hat sich das über Jahre selbst erarbeitet.

Trotzdem gibt es einen Ort, an dem selbst Juki gelegentlich etwas nervös wird: das Büro. Eigentlich könnte man meinen, ein Mann, der Baustellen führt, Verantwortung übernimmt und sich freiwillig auf ein Motocross-Motorrad gesetzt hat, geht völlig entspannt durch jede Bürotür. Nicht Juki.

Juki betritt das Büro manchmal mit dem Gesichtsausdruck eines Schülers, der gerade überlegt, ob er irgendetwas angestellt hat. Dabei gibt es meistens überhaupt keinen Grund dafür. Vermutlich läuft in seinem Kopf einfach schon die komplette Kontrolle: Ist alles erledigt? Habe ich etwas vergessen? Muss noch etwas gemacht werden? Und auf die letzte Frage gibt es bei Juki eigentlich immer dieselbe Antwort: Ja.

Juki ist gutmütig, hilfsbereit, extrem pflichtbewusst, schnell und einer, auf den man sich verlassen kann. Er redet nicht lange darüber, was gemacht werden müsste. Während andere noch besprechen, wer etwas übernimmt, hört man von irgendwo auf der Baustelle meistens schon: «Juki macht das.» Und wenn man nachschauen geht, ist er wahrscheinlich schon halb fertig.

Michal «Michi» Koman, Leiter Montage und Ausführung bei der Mariacher Schweiz AG

Leiter Montage und Ausführung

Michal «Michi» Koman

Wenn auf der Baustelle alle Stress haben, hat Michi meistens keinen.

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Und genau deshalb hat er die Lösung oft als Erster.

Michi ist Chefmonteur und Montageleiter – und vermutlich einer der entspanntesten Menschen, die jemals einen Bauhelm getragen haben.

Drei Probleme gleichzeitig? Terminplan zu knapp? Fünf Leute wollen etwas? Michi schaut erst einmal. In Ruhe. Während andere bereits telefonieren, diskutieren und vorsorglich jemanden verantwortlich machen, überlegt Michi noch kurz. Und sagt dann meistens einen Satz, bei dem man sich fragt, warum eigentlich vorher alle so nervös waren.

Seine Ruhe überträgt sich auch auf seine Mannschaft. Michi muss nicht laut werden. Er erklärt, organisiert und führt – ruhig, sauber und mit ziemlich viel Erfahrung.

Die hat er auch: Bevor er vor vielen Jahren zu Mariacher in die Montage kam, arbeitete er bereits in der Produktion im Modulbau. Er kennt Module deshalb von der Entstehung bis zur fertigen Montage. Andere sehen einen Container. Michi sieht vermutlich schon drei Dinge, die man besser machen könnte. Sagen wird er es aber ganz ruhig.

Ursprünglich kommt Michi aus Polen und lebt schon einen grossen Teil seines Lebens in der Schweiz. Er ist pflichtbewusst, gutmütig, hilfsbereit und erstaunlicherweise einer unserer Chefmonteure, der sogar gerne ins Büro kommt. Freiwillig. Wir haben mehrfach nachgefragt.

Privat ist Michi Familienmensch. Zu Hause warten seine Frau und sein Hund – und vermutlich zwei Lebewesen, die inzwischen ebenfalls gelernt haben: Michi kann man nicht stressen.

Viel Erfahrung, grosses handwerkliches Können und eine Ruhe, die auf manchen Baustellen wertvoller ist als jedes Werkzeug. Wenn rundherum alle hektisch werden, bleibt Michi ruhig. Irgendeiner muss es schliesslich tun.

Miroslav «Miro» Melzer, Teamleiter Spezialmontagen bei der Mariacher Schweiz AG

Teamleiter Spezialmontagen

Miroslav «Miro» Melzer

Wenn bei Mariacher etwas gebaut werden muss, für das es eigentlich keine Anleitung gibt, landet es früher oder später bei Miro.

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Miroslav – bei uns einfach Miro – führt ein ganz besonderes Team. Intern nennen wir es den «Vatikan». Warum? Weil Miros Mannschaft ein bisschen wie ein eigener Staat im Staat funktioniert. Eigene Leute, eigene Maschinen, eigene Lösungen. Miro wäre damit vermutlich der Papst. Nur mit Akkuschrauber.

Als gelernter Kunstschreiner, Trockenbauspezialist und Alleskönner übernimmt er mit seinem Team genau jene Arbeiten, bei denen andere sagen: «Das haben wir noch nie gemacht.» Spezialumbauten, Sonderkonstruktionen oder sogar Bankomaten ein- und ausbauen – je ungewöhnlicher, desto besser.

Typisch ist dabei der Miro-Moment: Man erklärt ihm ein Problem. Miro sagt nichts. Daumen und Zeigefinger kommen zusammen. Er schaut irgendwohin und denkt nach. Man wird langsam nervös und fragt: «Miro, geht das überhaupt?» Kurze Pause. «Doch, doch, doch. Geht schon.» Und plötzlich hat er eine Lösung.

Nebenbei baut er gefühlt noch zwei Häuser und kauft Maschinen, von denen vorher niemand wusste, dass wir sie brauchen. Nachher sind sie selbstverständlich unverzichtbar.

Und weil das offenbar noch nicht reicht, betreut Miro auch noch seine eigene Ranch mit rund 20 Pferden. Arbeiten. Spezialbauten. Häuser bauen. Maschinen. 20 Pferde. Wir wissen bis heute nicht, wann Miro schläft. Und so viele Ferientage hat er definitiv nicht.

Miro ist ruhig, gewissenhaft und kein Mann für grosse Reden. Er denkt nach und macht. Wenn bei Mariacher wirklich keiner mehr weiss, wie etwas funktionieren soll, bleibt deshalb meistens nur eine Frage: «Hast du Miro schon gefragt?» Daumen. Zeigefinger. Kurze Pause. «Doch, doch, doch. Geht schon.»

Andrej «Papillon» Kapral, Leiter Montage und Ausführung bei der Mariacher Schweiz AG

Leiter Montage und Ausführung

Andrej «Papillon» Kapral

Wenn bei Mariacher etwas wirklich genau werden muss, fällt ziemlich schnell ein Name: Andrej.

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Andrej gehört zu den Menschen, bei denen «ungefähr» eher eine theoretische Masseinheit ist. Container- und Modulbau, Innenausbau, Montage, Dachaufbauten – er kennt sein Handwerk und schaut lieber einmal mehr hin als einmal zu wenig.

Das gilt übrigens nicht nur oben auf dem Dach, sondern auch ganz unten. Wenn bei Mariacher die Frage fällt: «Wer macht das Fundament? Das muss wirklich perfekt werden», ist die Diskussion meistens schnell beendet: Andrej. Denn bevor andere überlegen, wo man anfangen könnte, hat Andrej vermutlich schon zweimal nachgemessen.

Intern hat unser knapp zwei Meter grosser Andrej übrigens noch einen etwas weniger furchteinflössenden Namen: «Papillon» – der Schmetterling. Warum ausgerechnet dieser Riesenkerl nach einem kleinen, zarten Wesen benannt wurde, lässt sich heute nicht mehr abschliessend rekonstruieren. Aber der Name ist geblieben.

Und nein: Mit seiner Arbeitsweise hat er wenig zu tun. Unser Papillon flattert nicht von Aufgabe zu Aufgabe. Er bleibt so lange dran, bis auch der letzte Millimeter stimmt.

Überhaupt ist auf Andrej Verlass. Wenn um halb zehn abends noch eine Lieferung angekündigt wird und alle anderen längst zu Hause auf dem Sofa sitzen, steht Andrej im Zweifelsfall noch auf der Baustelle. Und wartet. Und wartet. Blöd nur, wenn die Lieferung gar nicht mehr kommt. Dann hat zumindest einer bis zum Schluss daran geglaubt.

Andrej ist gutmütig, hilfsbereit, zuvorkommend, extrem pflichtbewusst und fast immer für einen Spruch zu haben. Fachlich stark, menschlich ein feiner Kerl und mit einem Qualitätsanspruch, bei dem «wird schon passen» kaum eine Chance hat.

Fast zwei Meter gross. Millimetergenau. Und bei uns trotzdem einfach: Papillon.

Lieber selbst auf der Baustelle stehen?

Auf der Karriereseite stehen die offenen Stellen und was Sie bei uns erwartet.

Ein Tag auf der Baustelle.

Montiert, ausgebaut und gewartet wird draussen, von über fünfzehn Monteuren und Chefmonteuren im Einsatz in der ganzen Schweiz – vom ersten Kaffee bis zur letzten Schraube.

Mariacher Monteure besprechen morgens den Bauplan auf einem Paneelstapel
Mariacher Monteur mit Helm und Bauplänen vor einer Containeranlage
Mariacher Monteur steht hinter dem Seitenschutz auf dem Moduldach und blickt über die Anlage
Zwei Mariacher Monteure schieben einen Plattenwagen durch die Produktionshalle
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